| Ein neues Geläut und ein neuer Glockenstuhl für den Kirchturm Malschwitz |
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Das Malschwitzer Geläut befindet sich in einem äußerst schlechten Zustand. Bis 1989 war das Dach des Kirchturmes beschädigt und undicht. Die Glocken aus Eisenhartguss und der Glockenstuhl aus Stahl sind stark korrodiert. Von drei Eisenhartguss-Glocken (gegossen im Jahr 1949) dürfen nur noch zwei geläutet werden. Die größte Glocke ist seit über zehn Jahren aus Sicherheitsgründen außer Betrieb. Das Material Eisenhartguss hat eine materialbedingte Lebensdauer von ca. 60 Jahren. Lediglich die kleinste Glocke, eine Bronze-Glocke aus dem Jahr 1921, ist bisher ohne Schäden und wird ebenfalls noch geläutet. Es ist also nur noch eine Frage der Zeit, bis das gesamte Geläut aus Sicherheitsgründen gesperrt wird. Im Jahr 2013 wird der Kirchturm Malschwitz 100 Jahre alt. Drei Jahre später, im Jahr 2016, feiern wir 300 Jahre Kirche Malschwitz. Damit zu diesen beiden freudigen Ereignissen die Glocken in Malschwitz erklingen können, muss jetzt gehandelt werden. Der Glockenförderverein Malschwitz e. V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Geläut bis zu den Jubiläumsfeiern zu erneuern. Keine leichte Aufgabe, doch je eher das Projekt in Angriff genommen wird, desto besser stehen die Chancen für eine Sanierung bis zu den Jubiläen. Was ist zu tun?
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